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Die Ming Dynastie ist somit nur China, darunter auch Sufi-Orden China verbreiteten, sondern auch
durch die enge Zusammenarbeit der Naqshbandi und der Qadaria. Madrasas (Schulen) und Nash-
mit muslimischen Uiguren die Vor allem die Naqshbandis führ- bandi Tariqas (Ordenshäuser)
erste „echte chinesische“ Dynas- ten zu einer großen Verbreitung gründeten, als auch Einfluss auf
tie in China des Islams im Adelsfamilien innerhalb der Ming
geworden. Tarim Becken Dynastien hatten. Einigen Kaisern
Der Kaiser aber auch im der Ming Dynastien sagt man bis
Hongwu war Rest von Chi- heute sogar noch nach, dass sie
derart dankbar na. Einer der zum Islam konvertiert seien.
für die Hilfe der berühmtesten
Muslime gegen chinesischen Auch in der späteren Qing
die Mongolen, Muslime ist Dynastie (1644-1911) als es
dass er in den beispielsweise von 1899 bis 1901 zum großen
folgenden der Ming Ge- „Boxeraufstand“ kommt, kämpft
Jahrzehnten neral „Zheng das Qinq Reich gegen sämtliche
zahlreiche Mo- He“(1371- Kolonialmächte (Frankreich,
scheen in ganz 1435). Er Japan, England, USA, Italien,
China bauen führte sieben Deutschland, Russland). Auch
ließ. Auch die riesige Expe- hier stellen sich die Uiguren und
„Heimat“ der ditionen der Muslime erneut auf die Seite
Uiguren, das chinesischen Chinas. Die muslimisch-chine-
Tarim Becken, Marine über sisch-uigurischen Kämpfer sind
sollte fortan bis sämtliche bei den Kolonialmächten derart
1705 unab- Ozeane. Seine gefürchtet, dass der deutsche
hängig in uigurisch-muslimischer Flotte soll über 100 Schiffe und Kaiser Wilhelm der 2. sogar den
Hand ein eigener Staat sein (z.B.: bis zu 30.000 Mann beinhaltet osmanischen Kalifen fragt, ob
Yarkent Khanat). haben, womit er von Mozam- er denn nicht die „chinesischen
bique, über Muslime“ be-
Die Ming Dynastie wird von den Iran, sänftigen
Historikern heute als die Gol- sogar Mecca kann. Ein
dene Zeit der Muslime in China und Medina berühmtes
gesehen. Zum einen wurden besucht Battalion von
Muslime innerhalb des Ming haben soll. „chinesi-
Reiches gefördert und respektiert schen Musli-
und zum anderen wurde an der Mus- men“ waren
Grenze des Ming Reiches sogar limische die „Kansu
ein muslimisch-uigurischer Staat Gelehrte wie Braves“ (die
geduldet. In diese Zeit fallen „Afaq Khoja“ mutigen
auch zahlreiche Konvertierungen (1626-1694) aus Gansu).
von Han-Chinesen zum Islam. der in Kashgar (Tarim Becken) Sie setzen sich vor allem aus
Denn über die Seidenstraße, lebte und von den Uiguren bis verschiedenen Türkstämmen und
die das Ming Reich durch die heute noch als Seyyed (Nachfah- chinesischen Muslimen zusam-
muslimischen Uiguren mit dem re Mohammeds saw) beschrieben men.
Rest der Welt verbindet, kamen wird, hatte viele uigurische Schü-
viele muslimische Gelehrte nach ler die nicht nur den Islam in ganz Der Einfluss der muslimischen
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